| Rolle | Signatur | |
|---|---|---|
| Geprüft | Geschäftsführung | Michael Pfißtner 2026/03/31 13:27 |
| Freigegeben | QM | Susann Teuscher 2026/03/31 13:27 |
1. Zweck: Diese Verfahrensanweisung beschreibt die systematische Ermittlung, Bewertung und Überwachung von Chancen und Risiken im Unternehmen der Pluripac GmbH.
2. Geltungsbereich: Diese Verfahrensanweisung gilt für das gesamte Unternehmen der Pluripac GmbH.
3. Prozesseigner: Geschäftsführung
Ziel ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, geeignete Maßnahmen abzuleiten sowie Chancen zur Weiterentwicklung des Unternehmens zu nutzen.
Die Durchführung, Pflege und Aktualisierung der Chancen- und Risikenanalyse obliegt der Geschäftsleitung sowie dem Qualitätsmanagementbeauftragten.
Die Chancen- und Risikenanalyse erfolgt durch die systematische Betrachtung interner und externer Einflussfaktoren auf das Unternehmen.
Hierbei werden insbesondere folgende Bereiche berücksichtigt:
Für jeden identifizierten Bereich werden:
Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkungen auf Produktqualität, Lebensmittelsicherheit und Unternehmensprozesse.
Die Ergebnisse werden in dieser VA unter Punkt 3 in einer Übersicht dokumentiert.
Die Chancen- und Risikenanalyse wird regelmäßig, mindestens einmal jährlich, sowie bei wesentlichen Änderungen (z. B. neue Prozesse, gesetzliche Änderungen, Reklamationen) überprüft und bei Bedarf aktualisiert.
Die Ergebnisse der Chancen- und Risikenanalyse werden hier in tabellarischer Form dokumentiert:
| Bereich | Beschreibung | Bedeutung | Intern/ Extern | Risikostufe | Maßnahmen | Chancen | Priorität | Zuständigkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rechtliche Rahmen-bedingungen | Sicherstellung der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen | Kann zu unsicheren und illegalen Produkten führen | extern/ intern | 🔴 hoch | Externe Gremien und Informationsflüsse nutzen, rechtliches Informations- und Beratungsnetzwerk aufbauen | hoch | GL / Gesetzgeber / Behörden der funktionalen Selbstverwaltung | |
| Ökonomisches Umfeld | Ernteausfälle, Lieferkettenengpässe, Lieferantenausfälle | Minderwertige Rohstoffe, möglicher Qualitätsverlust der Rohstoffe, verzögerte Anlieferung, Totalausfall der Lieferung | extern/ intern | 🟡 mittel | Netzwerk an verschiedensten Lieferanten, permanente Marktbeobachtung, möglichst frühzeitige Bedarfsplanung und Chargenreservierungen | Entwicklung neuer Geschäftsbeziehungen | hoch/mittel | GL / Einkauf |
| Ökologisches Umfeld | Forderungen nach Alternativen zu Plastikverpackungsmaterialien für mehr nachhaltigere Bioverpackungslösungen | Kundenanforderungen | extern/ intern | 🟡 mittel | permanente Suche nach Lieferanten, technischen Lösungen und alternativen Prozessen | Neue Markt- und Geschäftsbereiche | mittel | GL |
| Mitarbeiter | Fachkräftemangel, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, Schulung | Beherrschung der technischen, formalen und Hygiene- und Qualitätsanforderungen der Prozesse | intern | 🔴 hoch | Auswahl geeigneter neuer MA, Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten der MA | bessere Produktqualität, zufriedenere MA, höhere Effizienz und Effektivität | hoch | GL / MA |
| Zertifizierung | Aufrechterhaltung der IFS-Food- und Bio-Zertifizierung | Kundenanforderung, Beherrschung der technischen, formalen, Hygiene- und Qualitätsanforderungen | extern/ intern | 🟡 mittel | Information über Anforderungen der Zertifizierungsstelle gemäß Leitfaden und Prüfung der Umsetzung | Erschließung neuer Marktbereiche, Wachstum des Unternehmens | hoch | GL / Zertifizierungsstelle |
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